Das hatte ich fast vergessen: Wie still die Welt sein kann. Still genug, damit sich alle Sinne öffnen – oder wenigstens schärfen. So kam es, dass ich nachts auf dem Steg am See lag, während der Mond die Sterne begleitete. Baryonische Materie über mir; die schwarze war unsichtbar, wie die übrige Welt. An diesem Ort war ich meinem Leben so weit entrückt, daß sich die eigene Entfremdung damit entfernt hatte.
Ich war einfach.
Als ich am Spiegel des Sees lauschte, bemerkte ich, daß hier auf dieser Wasseroberfläche das Universum reflektierte. Die Sterne leuchteten beständig von unten wie von oben. Der See warf Millionen Jahre altes Licht zurück – fast genau auf jener Höhe, auf welcher sich mein Kopf befand.