“[...] Und wenn sie Socken sortiert: Sie macht es dann so hingebungsvoll als würde sie ewig getrennte Liebende wieder vereinen. Ein nahezu unmerkliches Lächeln zeugt davon, daß sie überzeugt ist, sie verbessere die Welt ein wenig. Das sind die wenigen Momente, in der die ewig wiederkehrende Hausarbeit sich mit ein wenig Sinn zu füllen scheint. Und gerade solche Momente sind sehr labil, wodurch jedes Bewußtsein über die Sache des Socken-Sortierens nur schädlich sein kann. Ich lasse sie dann in Ruhe und versuche jeden Hinweis auf meine Präsenz und die Probleme der Welt still und heimlich von ihr fernzuhalten. [...]“