The cubewall
A simple XML driven gallery (noooo way, not another one!). I like cubes. So I made an exploding wall. Sorry, no source – it’s too crappy. Anyway: Additionally there will be some more functionality if I ever find time. Physics for instance…

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Brasilien  — 

Esto nou Brasil

P1000868Es ist eine WG-Zusammenführung: Ana, Gerry, Ralf & ich. In João Pessoa. Es wird Sommer, also noch heisser Der Atlantik muss so zwischen 25 und 27 Grad haben. Noch frisch, vergleichsweise. Während die beiden (A+G) noch Alltag nebenbei bewältigen müssen, schwitzen Ralf und ich vor uns hin. Naja, Ralf hat eine Erkältung… hehehe

Kurz zusammengefaßt bestand der Trip bisher aus: Cashew-Saft, meiner ersten unvergasten Banane, Pitu-Schnaps in Dosen (40cent), Fleisch, Fleisch, Fleisch, Krabben, Cashew-Nüssen, Bier, Bier, Bier, Floßfahrt mitsamt Auto, verbeulte Felge wegen Schlaglöchlein auf der Autobahn, Kokosnüssen, Fähre, Affen, Fußball am Strand mit den Jungs aus der Hood, Kite-Surfen, Floß-Entführungen, Segelbootbau… und einigem mehr. Aber dazu habe ich hier ein paar Bilder.

Mal was ganz altes. Einige kennen diese Berichte: Ungefiltert, ungeniert – meine Mails an meine Freunde zuhause und überall. Irgendwann schaffe ich es vielleicht, die Geschichte “rund” zu machen….

Reiseberichte Malaysia &
Neuseeland 02.10.2002-25.08.2003

03. Oktober 2002, Kuala Lumpur/ Malaysia
Hallo Leute,

meine “Asia”-Socken habe ich heute sogar an, wie sich das trifft! Und hier die erste Mail aus der Ferne, damit ihr bescheid wisst, daß ich nicht aus der Welt bin. An alle, die ich nicht mehr verabschiedet habe: sorry. Der Streß, den ich mir selbst gemacht habe, war unbeschreiblich – und ich sehe es auch an den Kleinigkeiten, die mir hier an der Ausrüstung fehlen.

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..und so tanzen wir im Kreis und springen vor Freude: Obama in Weimar. Gar nicht wahr: Obama in Buchenwald. Für die Weimarer dennoch kein Grund, die Freude aufzugeben – immerhin gehört ja Buchenwald zu Weimar, wie man inbrünstig mitteilt. Auf einmal… Der Freudentaumel über Obama hat die Stadt erfaßt, sodaß manch einer sogar stolz auf “sein” Buchenwald sein möchte. Der Mann hat ein gutes Marketing. Charisma ist alles – und wenn es nur vom Hörensagen ist.

Der “mächtigste Mann der Welt” schreibt der Rathauskurier über Obama. Zur Vorfreude gehörten auch einige Gimmicks, wie Obama-Gebäck; sogar die Grünen haben ihre Wahlplakate gleich angepaßt. Aber er kommt nun mal nicht.Der Mann hat weißgott ernsthaftere Dinge zu tun, als Weimar zu “besuchen”. Er ist auf Durchreise von Nah-Ost. Leider hat Weimar also doch keine so “überragende Bedeutung”, wie der Oberbürgermeister Stefan Wolf noch vor wenigen Tagen verlauten ließ. Nänä-nänä-näh!

Hundertschaften von Polizisten, 40 Millionen Euro in Sprit, Organisation und was-weiß-ich-denn… Erstmal abwarten: Eineinhalb Stunden haben wir ja noch. (to be continued…)

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Es war nicht mein erstes Mal in Berlin. Wohl auch nicht das letzte. Das hätte ich vor dem letzten Besuch nicht gesagt. Da verschwendete ich kaum noch einen Gedanken an die Stadt als ich aus ihren Mauern entflohen war. Diesmal schienen die Häuserfluchten auseinandergerückt, um Licht hineinzulassen. Die Tage und Nächte dort haben mir das erste Mal die Seele der Stadt eröffnet.

Berliner sind offen. Sind daneben. Sind geradaus. Aber sie tragen atavistische Züge:
Sie suchen. Jeder scheint als Individuum die anderen zunächst nicht als solche wahrzunehmen, als sein die Anderen Teil einer Masse, die minder würdig scheinen, einer menschlichen Regung zum Subjekt zu werden. Man wird überall angesprochen – aus egozentrischem Interesse wie “Kleingeld” oder “Bist Du Tom….?” (Ja, ich wurde für einen Schauspieler gehalten). Man reagiert offen abweisend oder herzlich. Der Andere ist ohne jegliche Erwartung oder Begeisterung, also bin ich es auch. Das wäre die Oberfläche.

Atavismus deshalb, weil im Inneren eines jeden die Suche nach Vertreibung der Einsamkeit lebt. Sie gibt jedem Gelegenheit, sich näherzubringen. Deswegen habe ich weiter oben das Wort “Verschlossenheit” nicht benutzt – im Gegenteil. Im Kiez lebt man in Gemeinschaft. Keine Dorfgemeinschaft, die andere nicht gelten läßt, weil die differetia specifica eben nur im Dorfpatriotismus liegt. Sowas kennt Berlin nicht.

Das hatte ich fast vergessen: Wie still die Welt sein kann. Still genug, damit sich alle Sinne öffnen – oder wenigstens schärfen. So kam es, dass ich nachts auf dem Steg am See lag, während der Mond die Sterne begleitete. Baryonische Materie über mir; die schwarze war unsichtbar, wie die übrige Welt. An diesem Ort war ich meinem Leben so weit entrückt, daß sich die eigene Entfremdung damit entfernt hatte.

Ich war einfach.

Als ich am Spiegel des Sees lauschte, bemerkte ich, daß hier auf dieser Wasseroberfläche das Universum reflektierte. Die Sterne leuchteten beständig von unten wie von oben. Der See warf Millionen Jahre altes Licht zurück – fast genau auf jener Höhe, auf welcher sich mein Kopf befand.